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Geht's hier auch nochmal runter?
"Spaß ist eine im Deutschen seit dem 16./17. Jahrhundert belegte Substantivbildung aus dem italienischen spasso (Zerstreuung, Zeitvertreib, Vergnügen). Das Wort wurde, angelehnt an das italienische Original, zunächst auch als Spasso geschrieben. Heute wird mit etwas macht Spaß eine Tätigkeit beschrieben, die gerne gemacht wird, die Freude bereitet."
Soweit Wikipedia zum Thema Spaß. Wer dann noch auf "Freude" klickt und sich die Erklärung anschaut, wird unter Umständen mit Kopfschütteln reagieren, wenn er Samstags morgens im sauerländischen Saalhausen die etwa 600 Menschen beobachtet, die im leichten Nieselregen darauf warten, dass um 10:00 ein (vermutlich wildfremder) Mensch eine Pistole hochhält und schiesst. Lemmingen gleich setzen sich diese Menschen nun auf ihren Fahrrädern in Bewegung, um bei nun einsetzendem Sonnenschein ziemlich lange und steile Berge hochzufahren. Immer auf der Suche nach dem Abgrund.
Man sieht, Spass und Freude können sehr unterschiedlich empfunden werden. Achim und ich vertreten also heute wieder die Überholiker in unserem ersten Rennen 2007 und haben tatsächlich Spass an dieser Veranstaltung. Beide haben wir uns für die kurze 33km Strecke entschieden, denn die 1100 Höhenmeter klingen beeindruckend. Viele andere begeben sich auf eine 50 oder gar 100 km lange Reise. Da bei uns der Spass im Vordergrund steht, muss das ja nicht sein. Wie sich herausstellt, klingen die 1100 Höhenmeter nicht nur beeindruckend, sie sind es auch. Nach einer gemütlichen Einführungsrunde, in der sich das Feld etwas entzerren kann, geht es gleich los. Ab in den Wald und hoch. Jetzt bloss keine Hetze, kleiner Gang und der immer dünner werdenden Luft entgegen. Mit dieser überaus taktischen Fahrweise werden wir natürlich nie in den Rängen landen, der Spass bleibt trotzdem erhalten und anstrengend ist es trotzdem. Nach ca. 12-13 km geht es dann lange bergab, sogar mit einer kurzen Schiebestrecke und zur Rennhalbzeit durchfährt man wieder Saalhausen, um anschliessend den ganzen Blödsinn wieder hochzufahren. Die Ortsdurchfahrt tut aber sichtlich gut, da einige Zuschauer am Strassenrand stehen und uns anfeuern. Auch wenn es steil und anstrengend ist, die Strecke ist wirklich prima. Ein ganz grosses Lob hier an das Team Sharkattack. Auch wenn ich an der letzten langen Steigung zwei Minuten pausieren muss und dann die nächsten 50 Meter schiebe. Eigentlich ist die Strecke komplett fahrbar, ich bin diese Steigung schlicht zu schnell angegangen. Am letzten Verpflegungspunkt, der für uns 30km Fahrer kaum noch Sinn macht, treffen Achim und ich wieder zusammen. Die letzten 3km bergab sind selbstverständlich Achims Domäne; wenn man hinter ihm herfährt vermisst man nur noch ein leicht irres Lachen, so kachelt er die Wälder runter. Ausnahmsweise versuche ich mitzuhalten, was sogar recht gut gelingt; wobei bei mir teilweise der Angstschweiss auf der Stirn steht. Hier ist unser Verständnis von "Spass" nicht ganz deckungsgleich. Egal, den haben wir dann, als wir nach 2h03m zusammen über die Ziellinie fahren. Platz 46/47 von 113 und jeweils der 12te Platz in unseren Alterklassen können sich sehen lassen (http://www.malkmus-timing.de/ergebnisse.php). Schliessen wir diesen Bericht also zyklisch mit einer Erklärung von Wikipedia, die auf Achim und mich nach dem Rennen zutrifft:
"Zufriedenheit ist ein emotionaler Zustand des Menschen, in dem seine Bedürfnisse von ihm als befriedigt angesehen werden."
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herrjens wertet dieses Rennen wie folgt:
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technischer Anspruch:
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Kondition:
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Spassfaktor:
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Organisation:
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Herr Joochen wertet:
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